Die Dynamiken des Weingartens zu verstehen und dort einzugreifen, wo Qualität geschützt werden muss, ist ein wesentlicher Teil unseres Handwerks. Denn so sehr wir die Natur schätzen – wir bezweifeln, dass sie ein besonderes Interesse daran hat, große Weine zu produzieren. Die Natur schafft die Grundlage. Sie bringt Boden, Klima, Jahrgang und Trauben hervor. Was daraus wird, entsteht jedoch erst im Zusammenspiel von Herkunft, Handwerk und dem Verständnis für die Reben und die Lagen, auf denen sie wachsen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, diese Prozesse aufmerksam zu begleiten und mit Augenmaß zu lenken. Nicht mehr als nötig, aber auch nicht weniger. Denn manche Dinge lassen sich nicht erzwingen. Gute Weine gehören dazu.
… und von Menschen begleitet. Jeder Jahrgang stellt andere Fragen. Wir versuchen nicht, darauf immer dieselbe Antwort zu geben.
denn kein Jahr gleicht dem anderen. Und kein Weingarten erzählt dieselbe Geschichte. Wir lassen diese Unterschiede zu. Denn genau dort beginnt Herkunft.
Hinter einem Familienbetrieb stehen unterschiedliche Menschen. Mit eigenen Erfahrungen, Ansichten und Vorstellungen davon, wie etwas gemacht werden sollte. Das ist nicht immer einfach. Aber meistens wertvoll. Lukas Lankmair entschied sich früh für den Weinbau und absolvierte seine Ausbildung an der HBLA und BA Klosterneuburg. Danach folgten Stationen beim Weingut Tement, bei F. X. Pichler, an der Forschungsanstalt Haidegg und beim Weingut Dönnhoff an der Nahe. Unterschiedliche Regionen. Unterschiedliche Menschen. Und ziemlich unterschiedliche Vorstellungen von Wein. Entscheidend ist am Ende aber nicht, wo man überall gewesen ist. Sondern was man davon mit nach Hause bringt. Heute fließen diese Erfahrungen in die Arbeit am Weingut Lankmair ein. Nicht als fertiges Rezept. Eher als Grundlage für einen eigenen Weg.