Weingut Lankmair

Handwerk

Große Weine entstehen selten durch eine große Entscheidung. Meist sind es viele kleine, die im richtigen Moment getroffen werden.

Handlese im Weingarten

Was später selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis eines ganzen Jahres. Beobachten. Entscheiden. Manchmal eingreifen. Manchmal abwarten. Handwerk beginnt für uns dort, wo aus Erfahrung eine Entscheidung wird.

Alles beginnt mit der Rebe,...

...weil alles, was später im Glas zu finden ist, hier seinen Ursprung hat. Im Weingarten beginnt die Geschichte. Im Keller wird sie weitergeschrieben. Und am Tisch wird sie schließlich geteilt. Mit dem Ziel, Weine entstehen zu lassen, die ihre Herkunft nicht verstecken müssen und Abende begleiten, die manchmal länger dauern als geplant.

Unsere Haltung

so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Unsere Weine entstehen nicht erst im Keller. Sie beginnen draußen – zwischen den Reben, in unseren Böden und mit der Arbeit eines ganzen Jahres. Im Weingarten setzen wir bewusst auf Handarbeit. Nicht, weil jede alte Arbeitsweise automatisch die bessere ist, sondern weil wir unsere Reben verstehen möchten. Wir beobachten, reagieren und greifen dort ein, wo es notwendig ist. Was uns die Rebstöcke dafür zurückgeben, versuchen wir nicht zu verändern. Wir möchten es bewahren und in die Flasche bringen.

Jahrgangsverkostung-SW

Aus Liebe zum Detail,...

… weil oft die kleinen Dinge den Unterschied machen. Ein zusätzlicher Blick in den Weingarten. Die Entscheidung für den richtigen Lesezeitpunkt. Die sorgfältige Auswahl jeder Traube. Vieles davon bleibt später unsichtbar. Und doch prägt es den Charakter eines Weines. Aus Liebe zum Detail. Und aus Respekt vor dem, was uns die Natur jedes Jahr anvertraut.

Im Keller

begleiten statt formen.

Was draußen gewachsen ist, soll im Keller nicht überdeckt werden. Unsere Moste vergären spontan mit den Hefen, die sie aus dem Weingarten und dem Keller mitbringen. Kein neuer Gedanke, sondern eine Arbeitsweise, die auf unserem Betrieb schon lange ihren Platz hat. Für den Ausbau verwenden wir vorwiegend gebrauchte Holzfässer. Nicht, damit der Wein nach Holz schmeckt. Sondern weil das Fass atmet, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Spontangärung, gebrauchtes Holz und Zeit geben jedem Wein die Möglichkeit, seinen eigenen Weg zu finden. Ganz allein lassen wir ihn dabei trotzdem nicht. Wir beobachten. Wir entscheiden. Und greifen ein, wenn es notwendig wird. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.